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Das Iglu im Gymnastikraum...


 

Außen blau, groß und rund, innen gemütlich eng und voller Technik. So sah es aus am 6. März, nachdem aus dem Kontrollturm der Realschule Mendig die Landeerlaubnis im Info erteilt wurde. Und dann hieß es: „Einsteigen“ für die Fünftklässler, und unter sicherer Führung von Kapitän Völkel vom Stützpunkt „Sternwarte Sessenbach“ ging es für die jungen Naturwissenschaftlern in atemberaubendem Tempo in die Weiten des Universums.

  

Im naturwissenschaftlichen Unterricht Nawi hatten sich die Fünftklässler zuvor selbst mit dem Thema „Sonnensystem“ beschäftigt. Unter anderem wurden Planetensteckbriefe angefertigt und die Größenverhältnisse veranschaulicht: Wenn die Sonne beispielsweise so groß wie ein Schüler wäre, dann wäre die Erde so groß wie der Daumennagel.
 

Am 26. Februar nun kam Herr Völkel aus Sessenbach nach Mendig und brachte seine mobile Sternwarte mit. Klassenweise krabbelten die Schüler auf allen Vieren in den Innenraum der Kuppel und schauten fasziniert an das Dach, an das Herr Völkel immer wieder neue Bilder zauberte. Zunächst beschrieb er den nächtlichen Sternenhimmel und erklärte wichtige Sternbilder, etwa den Großen Wagen und Kassiopeia, das „Himmels-W“.
Dann zeigte der Astronom Fotos der Planeten, die er selbst in seiner Sternwarte gemacht hatte (http://www.sternwarte-sessenbach.de/).
Schließlich ging es in die Milchstraße und ihre Nachbargalaxien.
Immer wieder hatten die Schüler Gelegenheit, ihre brennenden Fragen zu stellen (z. B. „Wie alt wird die Sonne?“, „Was passiert dann?“, „Was ist ein schwarzes Loch?“).
 
 
Nach gut einer Stunde musste dann der Kapitän die Raumfähre leider wieder landen. Beeindruckt von den Weiten des Weltraums dankten die Schüler Herrn Völkel und verließen schweren Herzens das Planetarium und die Turnhalle.